Erdöl
© stu 2004/09/28
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Erdöl ist ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen, das sich vor Millionen von Jahren aus Organismen gebildet hat. Je nach Herkunft und Alter unterscheidet sich Erdöl in der Zusammensetzung und damit in der Farbe, Viskosität (Dickflüssigkeit) und im Schwefelgehalt.

Verarbeitung von Erdöl

Erdöl wird durch Destillation (genauer: fraktionierte Kondensation) getrennt. 

Das Rohöl wird auf 350°C erhitzt, dabei gehen alle Stoffe deren Siedepunkt darunter liegt in den gasförmigen Zustand über. Die  Stoffe werden  in Gruppen mit ähnlichem Siedepunkt (Fraktionen) kondensiert.

Stoffe mit Siedepunkt über 350°C werden unter Vakuum weitergetrennt. Aus diesen Fraktionen lassen sich durch "Cracken" auch kleinere Moleküle herstellen. 

Cracken

Beim Cracken werden aus grösseren Molekülen in Gegenwart eines Katalysators kleinere Moleküle. So lässt sich die Ausbeute an Benzin aus dem Erdöl in der Raffinerie erhöhen. Als Nebenprodukt fallen Gase an. Beim Cracken entstehen auch immer ungesättigte Kohlenwasserstoffe.

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Leichtbenzin: daraus werden Lösungsmittel gewonnen Schmieröle: mitverschiedenen Zusätzen
Primärbenzin: zur Herstellung von Treibstoff Heizöl mittel: für Großverbraucher
Kerosin: Treibstoff für Flugzeug-Turbinen Heizöl schwer: sehr dickflüssig, wird in Kraftwerken verwendet oder gecrackt
Diesel/Heizöl: eigentlich das Gleiche, wird unterschiedlich besteuert Bitumen: für den Straßenbau und Isolierung von Gebäuden.

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