Natriumchlorid - NaCl
(Kochsalz, Steinsalz)
©stu2007/05/01 (last update)
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NaCl kristallisiert in farblosen Würfeln, es kommt zu ca. 2,7 % im Meerwasser vor, als "Steinsalz" in Salzlagerstätten (aus verdunstetem Meerwasser), im Toten Meer und in Salzseen. 
Pro Liter Wasser lösen sich ca. 380 g NaCl, die Löslichkeit ist von der Temperatur unabhängig.

Gewinnung:
Durch bergmännischen Abbau.
Durch Herauslösen des Salzes aus dem Gestein mit Wasser und anschließendes Verdampfen des Wassers (Nebenprodukt: Destilliertes Wasser).
Durch Eindampfen von Meerwasser in "Salzgärten".
Als Nebenprodukt der Meerwasserentsalzung.

Verwendung:
Zur Herstellung fast aller Natrium-Verbindungen
Konservierungsmittel
Speisesalz
Streusalz, Viehsalz
Für Kältemischungen
Als Regeneriersalz für Ionenaustauscher in Geschirrspülern.

Kältemischungen:
26 g NaCl +100 g Wasser: -10 °C 
23 g NaCl + 100 g Eis: -21°C

Speisesalz: Ein Mensch braucht täglich 3 - 6 g Kochsalz (kann bei starkem Schwitzen bis zu 19 g steigen). Der durchschnittliche tägliche Konsum liegt allerdings bei 10 bis 20 Gramm. "Verstecktes" Salz wird vor allem in Form von Snacks, Käse und Wurst aufgenommen. Zu große Mengen an Salz führen zu Bluthochdruck. 
Speisesalz wird bei uns mit Kaliumiodat angereichert um einem Iodmangel-Kropf vorzubeugen.

Konservierung: Salz bindet Wasser und verhindert so bei Konzentrationen von 8 - 24% das Wachstum von Bakterien.

Regeneriersalz: Um zu Verhindern, dass sich beim Trocknen im Geschirrspüler "Kalk" (Wasserhärte) auf dem Geschirr abscheidet, werden im "Ionenaustauscher" Ca- und Mg-Ionen gegen Na-Ionen ausgetauscht. Der Ionenaustauscher muss - je nach Wasserhärte - in bestimmten Abständen wieder mit NaCl beladen werden.

Physiologische ("isotonische")
Kochsalzlösung:
Eine 0,9% ige NaCl-Lösung entspricht in ihrem osmotischen Druck dem menschlichen Blut und anderen Körperflüssigkeiten. Eine solche Lösung wird für Infusionen und zur Aufbewahrung von Kontaktlinsen verwendet.

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